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Freisprechung 2017

Neue Gesellen für die Mayener Installateure

Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen: 13 neue Gesellen freigesprochen

MAYEN. Die Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen konnte 13 neue Gesellen in ihren Reihen willkommen heißen. Wie schon seit dem Spätmittelalter im Handwerk üblich, wurden sie jetzt feierlich freigesprochen, gemeinsam mit 27 weiteren „Neuen“ der Innung Mittelrhein-Mosel. Neben der Freude über die Leistung der jungen Leute gab es im Rahmen des Festes im Servicehaus Handwerk eine weitere Besonderheit: Ein Kamerateam des SWR-Fernsehen filmte mit. Es hatte einen spanischen Azubi aus dem Förderprogramm der Koblenzer Handwerkskammer über die dreieinhalb Jahre der Lehrzeit hinweg begleitet.

Die Veranstaltung der Installateure war wie immer bestens besucht. Patrick Schmitz, Obermeister der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mittelrhein-Mosel, sprach den Neuen Mut zum Weiterlernen zu: „Vielleicht macht Ihr ja mal den Meister und vielleicht steht ja irgendwann jemand von euch hier oben und hält meine Rede.“

Auch Karlheinz Gaschler, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein, begrüßte die jungen Leuten innerhalb der „Gesell-Schaft“. In einer humorvollen Rede stellte er die Besonderheiten des Handwerks heraus, so etwa die Tatsache, dass handwerkliche Tätigkeiten nicht wirklich mit Worten zu erfassen, stattdessen in tausenden Stunden mühevoller Übung als Programmierungsleistung zwischen Kopf und Hand zu erlernen sind.

Dr. Friedhelm Fischer, Leiter des Technologiezentrums der Handwerkskammer Koblenz, verwies auf die Zukunftsträchtigkeit des Erlernten - in einer Zeit, in der immer mehr Berufe aussterben keine Selbstverständlichkeit.

Für das Team der Berufsschulen gratulierte Rainer Probst, Schulleiter der BBS Technik, Carl-Benz-Schule Koblenz. Gerd Köhl schließlich, Obermeister der Mayener Innung, nahm die eigentliche Freisprechung vor, bevor die Zeugnisse vergeben wurden.

Mit der Kamera begleitet wurde Anton Roumenov Karakostov, ein junger Mann, der in Bulgarien geboren wurde und zwanzig Jahre in Spanien lebte. Vor gut drei Jahren kam er nach Deutschland. Denn die Hwk Koblenz startete hier ein Pilotprojekt. Aufgrund des Fachkräftemangels in Deutschland und der hohen Arbeitslosenquote in Spanien kam die Idee auf, spanische Jugendliche nach Deutschland zu holen. Die Bilanz ist durchwachsen, aber überwiegend positiv. Von 15 jungen Leuten, die 2013 aus Valencia kamen, um ihre Lehre hierzulande zu absolvieren, haben 10 durchgehalten. Vor allem im Kfz-Bereich und in der Klima Heizung Sanitär-Branche waren sie erfolgreich. So wie Anton Roumenov Karakostov.

 

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Freisprechung 2016

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PRESSEINFORMATION

25. Juni von 10 – 17 Uhr: Solarfest Mayen zur „Woche der Sonne und Pellets 2016“

Mayen, 30.05.2016: In diesem Jahr greift die Aktionskampagne „Woche der Sonne und Pellets“ den Trend zur Selbstversorgung in Sachen Energie bereits zum zehnten Mal auf. Im Kreis Mayen-Koblenz macht sie am 25. Juni in Mayen mit einem „Solarfest“ Station. Die „Woche der Sonne und Pellets“ ist die größte Aktionswoche für Solarenergie und Pellets in Deutschland. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz ist bundesweiter Partner der Veranstaltung. In der Solar- und Pellet-Branche haben sich durch die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2014 (EEG) zahlreiche Änderungen ergeben. Deshalb möchte die Energieagentur Rheinland-Pfalz die Aktionswoche auch dazu nutzen, um Endverbrauchern die damit verbundene Verunsicherung rund um das Thema Solarenergie zu nehmen. Die Woche der Sonne präsentiert sich dabei mit verschiedenen typischen und praktischen Beispielen. Ziel ist es, möglichst viele Bürger zu den Themen Solarthermie (Sonnenwärme), Photovoltaik (Sonnenstrom) und Pellets umfassend und neutral zu informieren.

 

Auf dem Marktplatz in Mayen erwartet die Besucher am Samstag, 25. Juni von 10 bis 17 Uhr eine Ausstellung zu den aktuellen Trends in Sachen moderner Gebäude- und Anlagentechnik. Präsentiert werden die Trends von den Fachbetrieben der S-H-K-Innung (Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) aus Mayen und Umgebung. Dort kann man sich erklären lassen, wie Solarstrom- oder Solarwärmeanlagen funktionieren. Dabei werden auch die Fragen beantwortet, ob und wie solche Anlagen für die eigenen vier Wände in Betracht kommen können, und inwiefern sie sich rechnen. Außerdem sind die Energie-Mobile von drei internationalen Anbietern von Gebäude- und Anlagentechnik vertreten. Sie liefern viele Infos rund um das Thema Energie und Energieerzeugung im Eigenheim.

 

Darüber hinaus ist die Energieagentur Rheinland-Pfalz mit einem Info-Zelt auf dem Marktplatz vertreten. Dort haben die Besucher die Möglichkeit, sich an einem Energie-Quiz mit anschließender Preisverleihung zu beteiligen und auf einem Energiefahrrad zu erleben, welche elektrischen Geräte sich mit der eigenen Pedalkraft betreiben lassen. Auch für die jüngeren Besucher gibt es viel Interessantes zu entdecken: Die Kinder-Technik-Ferien-Camps der Uni Koblenz stellen ihre selbst gebauten Modelle mit Solarantrieben aus.

 

Neben der Ausstellung gibt es ab 11:00 Uhr ein vielfältiges Vortrags-Programm im Zelt auf dem Oktogon. Thomas Rink von der Firma Regetec Haus- und Energietechnik GmbH informiert in seinem Vortrag über „PV-Rent: Nutzung von Dächern zur Solarstromerzeugung für Nicht-Eigentümer“ (11:00 bis 11:30 Uhr). Danach geht Dr. Thomas Bernhard vom Solarenergieförderverein Deutschland e.V. der spannenden Frage nach, welche Ursachen und Folgen der Klimawandel hat (11:30 bis 12:15 Uhr). Unter dem Titel „Solarstrom lohnt sich“ wird Dr. Ralf Engelmann von der Energieagentur Rheinland-Pfalz erläutern, unter welchen Voraussetzungen sich die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage  bezahlt macht (13:30 bis 14:00 Uhr). Ergänzend dazu erläutert Thomas Zmelty, VIVA SOLAR Energietechnik GmbH, wie sich der selbst erzeugte Solarstrom am besten speichern lässt (14:15 bis 14:45 Uhr). Andreas Probst, Viessmann Deutschland GmbH, zeigt Möglichkeiten des Heizens und Kühlens mit Solarenergie (15:00 bis 15:30 Uhr). Holger Ollig von der Kreissparkasse Mayen präsentiert danach das Solarkataster sowie Finanzierungsmöglichkeiten für Solaranlagen (15:45 bis 16:15 Uhr).

 

Das Solarfest in Mayen wird von Oberbürgermeister Wolfgang Treis um 10:00 Uhr mit einem Grußwort eröffnet und vom Regionalbüro Rhein-Mosel-Eifel der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH in Kooperation mit der Stadt Mayen, dem Bau- und Energienetzwerk Mittelrhein e.V., der Kreissparkasse Mayen sowie den Fachbetrieben der Sanitär-Heizung-Klimatechnik-Innung Mayen durchgeführt.

 

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Freisprechungsfeier 2015

Gesellen 2015

Neue Experten rund um die Wärme und das Bad

Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen: 9 neue Gesellen freigesprochen

  MAYEN. Es war ein feierlicher Moment. Neun junge Leute aus den Reihen der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen wurden jetzt gemeinsam mit ihren Mitstreitern von Mittelrhein und Mosel im Koblenzer Servicehaus Handwerk freigesprochen. Nach 3,5 Jahren Ausbildung konnten sie ihre lang ersehnten Gesellenbriefe entgegennehmen. Damit heißt es für sie: Durchstarten ins Berufsleben.

 Und das bietet erfreuliche Aussichten. „Die Startvoraussetzungen im Handwerk sind so günstig wie noch nie“, freuten sich Patrick Schmitz, Prüfungsvorsitzender für Mittelrhein und Mosel, und Gerd Köhl, Prüfungsvorsitzender und Obermeister aus Mayen. Gerade in Zeiten der Energiewende sind Installateure gefragte Fachkräfte. Aber nicht nur ihr Wissen rund ums fachgerechte „Einheizen“ macht sie begehrt. Einfache Nasszellen in Wohlfühloasen verwandeln oder in seniorengerechte, mit technischen Finessen versehene Bäder mit dem gewissen Extra: Das ist Trend und für die Fachleute kein Problem.

 

 „Wer in unseren Beruf einsteigen möchte, sollte den Weg übers Praktikum wählen“, rät Schmitz. „Die Adressen unserer Mitgliedsbetriebe gibt es ganz einfach auf unserer Internetseite.“ Ihre Ausbildung bereits hinter sich gebracht, haben die 9 jungen Männer, denen jetzt unter dem Applaus von Eltern, Freundinnen, Lehrern und Ausbildern ihr Zeugnis überreicht werden konnte. Zwei Lehrlinge müssen noch einmal wiederholen. Herzliche Grußworte richtete Friedhelm Schmitz, Obermeister der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mittelrhein-Mosel, an die neue Mannschaft. Im Namen der Kreishandwerkerschaft, die die Innungen wie gewohnt nach Kräften unterstützt, sprach Hauptgeschäftsführer Karlheinz Gaschler. Rainer Probst, Schulleiter der Berufsbildenden Schule Technik/ Carl Benz sprach für die Lehrerschaft. Sein Rat: „Machen Sie sich in Ihrem Betrieb unentbehrlich und bleiben Sie neugierig.“

 Die eigentliche Freisprechung für die 9 Neugesellen aus dem eigenen Beritt und für weitere 31 Absolventen von Mittelrhein und Mosel übernahm Gerd Köhl.

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Freisprechungsfeier 2014

Praktische Prüfung hatte es in sich

Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen lud zur Freisprechung ein

MAYEN. Insbesondere die praktische Prüfung hatte es in sich: Waschbecken und Heizkörper aufhängen, Wasserleitungen legen, den Abfluss installieren und noch vieles mehr, legen, biegen, löten, schweißen, messen, schwitzen. Doch am Ende war es geschafft. Ein Großteil der Prüflinge konnte die Belohnung in Form des Gesellenbriefes entgegennehmen. 11 junge Neu-Installateure aus dem Bereich Mayen wechselten erfolgreich von der Lehrlings- auf die Gesellenseite. Die feierliche Freisprechung fand jetzt im Koblenzer Servicehaus Handwerk statt.

Eingeladen hatte die Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen. Ein wohlverdienter Abschluss der Lehrlingszeit, denn die Prüfungen sind knifflig: 18 Lehrlinge aus dem Bereich Mayen nahmen an den Tests teil, 7 davon haben leider nicht bestanden.

Viele frischgebackene Gesellen waren mit Freundin und Familie gekommen. Auch zahlreiche Prüfer, Lehrer, Ausbilder und Ehrengäste wie Dr. Eugen König feierten mit. Nach einem herzlichen Grußwort von Gerd Köhl, Obermeister der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen – „Noten sind nicht so wichtig, ich war immer sehr stolz auf meinen Beruf, ich wünsche mir für Euch, dass ihr das auch sein könnt“  - ermutigte er die jungen Leute zur Weiterbildung.  

Das „Handwerk“ an sich ein irreführender Begriff sei, merkte Karlheinz Gaschler, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein, an. Denn eigentlich gehe es beim Lernprozess um die richtige Programmierung vom Kopf zur Hand. Und die benötige neben theoretischem Wissen viele Jahre beharrlichen Übens. Zudem mahnte er angesichts zahlreicher Ablenkungen durch die digitalen Medien zur geistigen Präsenz: „Denn das Handwerk ist ehrlich, hier fallen Fehler sofort auf.“

Für viele Eltern kommen bei der Wahl des Ausbildungsweges zunächst nur Abitur und Studium in Frage, bedauerte Rainer Finkenrath, Schulleiter der Berufsbildenden Schule August-Horch in Andernach. Dabei biete gerade das Duale Ausbildungssystem zahlreiche alternative Möglichkeiten: „Allen, die sich für eine Ausbildung entscheiden, stehen noch sämtliche Türen offen bis hin zum Abi“, betonte er.

Die feierliche Freisprechung übernahm Gerd Köhl, Obermeister und Prüfungsvorsitzender der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen. Als Bester aus der Prüfung hervorgehen konnte Johannes Schneider (Firma AMS Heizung-Klima-Haustechnik Cochem).

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15. Februar 2013 - Freisprechungsfeier

Gerd Köhl, Obermeister und Prüfungsvorsitzender der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen in seiner Rede. „Seien Sie stolz auf das Erreichte“, bekräftigte er. „Nachwuchskräften ständen alle Karrierewege offen.“ Von den 13 neuen Gesellen waren die Prüfungsbesten: Andreas Horst aus Kalt (Fa. Kopp, Kalt) und Sascha Krämer aus Ochtendung (Fa. Butter, Ochtendung).

 

Anlagenmechaniker – gefragt, aber rar

Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen spricht 8 Gesellen frei – Fachkräfte werden benötigt

 Nicht erst die Energiewende macht Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik zu gefragten Leuten. Die Ausbildung ist anspruchsvoll, die Durchfallquote meist hoch. Umso erfreulicher, dass die Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen kürzlich 13 Prüflinge in den Gesellenstand erheben konnte. Die Freisprechung fand am 15. Februar im Servicehaus Handwerk in Koblenz statt.

 

MAYEN. Sie sind weit mehr als (nur) Klempner oder Sanitärinstallateure. Anlagenmechaniker verfügen über fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten in der Wasser-, Luft- und Wärmetechnik. Das macht sie gerade in Zeiten der Energiewende zu gefragten Fachkräften. „Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker ist anspruchsvoll. Schließlich vereint sie in sich die einstigen Berufsbilder Gas- und Wasserinstallateur sowie Heizungs- und Lüftungsbauer. Hinzu kommt der Bereich Umwelttechnik/ Erneuerbare Energien, der immer wichtiger wird“, betonte Gerd Köhl, Obermeister und Prüfungsvorsitzender der Installateur- und Heizungsbauer-Innung Mayen in seiner Rede. „Seien Sie stolz auf das Erreichte“, bekräftigte er. Nachwuchskräften ständen alle Karrierewege offen.

Wer die Schule des Handwerks durchlaufen hat, der habe gelernt, zu arbeiten, betonte Karlheinz Gaschler in seiner Ansprache. „Handwerk ist immer auch Kopfwerk. Ihre Arbeit hat sehr viel mit Programmierung zu tun. Nur durch viel Übung und Praxis können sie die komplexen handwerklichen Aufgaben bewältigen“, anerkannte der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein und gratulierte den Junggesellen zu der erbrachten Leistung.

Glückwünsche überbrachte auch Klaus Förster, Berufsschullehrer an der Berufsbildenden Schule Technik Koblenz. In seinen Ausführungen ermutigte er die Nachwuchshandwerker, das erworbene Wissen weiter auszubauen: „Viele sind noch nicht da angekommen, wo sie sein könnten. Angesichts der rasanten technischen Entwicklung, kann ich Ihnen nur raten, sich auch in Zukunft permanent fort- und weiterzubilden“, sagte er. Ein Rat, den der Prüfungsvorsitzende Patrick Schmitz nur zu gerne unterstrich. Auch er hob die Bedeutung des lebenslangen Lernens hervor. „Nutzen Sie die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung, die Ihnen von der Innung, der Handwerkskammer, aber auch seitens der Industrie geboten werden“, riet er.

Bevor die Gesellenbriefe übereicht wurden, richtete Hans-Peter Wittlich, Vorstandsmitglied im Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rheinland-Rheinhessen, einige Worte an die Prüflinge. Er riet den Nachwuchshandwerkern, sich in die wachsenden Beschäftigungsfelder rund um die Erneuerbaren Energien einzuarbeiten und Kenntnisse und Fertigkeiten in diesem Bereich weiter auszubauen. „Die Erneuerbaren Energien sind für unser Handwerk ein interessanter Wachstumsmarkt“, betonte er.

Die Prüfungsbesten des Ausbildungsjahrgangs 2012/2013: Andreas Horst aus Kalt (Fa. Kopp, Kalt) und Sascha Krämer aus Ochtendung (Fa. Butter, Ochtendung).